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Beide Frauen-Teams verlieren zum Jahresabschluss

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Zweite verteilt Adventsgeschenk an Mettmann Sport und verliert 2:3 (0:1)

Frohen Mutes machten sich 14 Aktive mit Trainer und Vater Schewe auf den Weg durch die Kälte nach Mettmann zum Tabellen-Schlusslicht, um dort möglichst weitere drei Punkte einzufahren. Später gesellten sich noch drei weitere Linner Zuschauer dazu, die den weiten Weg nicht scheuten: Tanja, Marion und meine Wenigkeit. Zwar fehlten mit Theresa, Marion und Karina drei Leistungsträger und auch Sandra T. war nur für den Notfall mitgefahren, doch wäre auch die auf dem Platz stehende Mannschaft durchaus in der Lage gewesen, das Spiel zu gewinnen. Nur mit dem Umsetzen vom Kopf (gewinnen wir locker) auf den Platz haperte es. Vor allem in der ersten Spielhälfte war nur wenig Laufbereitschaft zu sehen, ungenaue Zuspiele waren die Folge und lange Pässe in den leeren Raum anstelle des erfolgreicheren Kurzpass-Spiels. Vielleicht hätte es anders asugesehen, wenn der Freistoß von Anna-Maria in der 7. Minute nicht wieder vom Pfosten herausgesprungen wäre, sondern sich den Weg ins Tor gesucht hätte. Hat er aber nicht.
So baute man den Gegner langsam auf, die in der Offensive mit der jungen Aussenstürmerin Nr.11 und der Nr. 9 die auffälligsten Kräfte hatten. Eine Großchance hatte Tin in der 30. Min. zu verhindern, als eben die Nr. 11 einmal abzog. Linn erkannt, dass der Kunstrasenplatz recht groß war und versuchte sich deshalb eher mit Schussversuchen aus der zweiten Reihe. Jedenfalls passierte das, was man in so einem Spiel nicht braucht: Das Schlusslicht ging in der 38. Minute in Führung. Nr. 11 war Nadine entwischt und überwand Tin mit einem Flachschuß zum 1:0 für Mettmann.
Mit mehr Willen trat dann unsere Zweite in der zweiten Hälfte auf. Besonders Ghenet wurde nun bissiger und fightete um jeden Ball. Sie war es dann auch, die mit einem Strafstoß in der 63. Min. den Ausgleich erzielen konnte. Speedy war in den Strafraum eingedrungen, doch anstatt das Tor selbst zu machen, liess sie sich von den Beinen holen und "schenkte" damit den Treffer ihrem Cheffe. Nun drängte Linn auf den Führungstreffer, der dann überraschend auf der anderen Seite fiel. War Sandra A. zu schwach oder schätzt sie die Entfernung zu Tin falsch ein? Jedenfalls war der Rückpass zu kurz und die schnelle Nr. 11 sprintete dazwischen und schob zur erneuten Führung für Mettmann ein. (67.Min.) Wieder liefen die Angriffe nun Richtung Tor der Heimelf, ohne zunächst ein weiteres Tor nachlegen zu können. Anna-Maria auf der linken Aussenbahn wurde nun häufiger eingesetzt als Speedy an der rechten Seite. Als dann die dritte Ecke in Folge hereinkam und abgewehrt wurde, kam der Ball zur Nr. 11, die freie Bahn hatte, denn nahezu alle LSV-Spielerinnen waren mit aufgerückt. So erzielte sie ihren dritten Adventstreffer in der 77. Min. Hoffnung keimte bei Linn dann auf, als Anna-Maria von links aus extrem spitzen Winkel die Torfrau überlistete und drei Minuten später den Anschlusstreffer schaffte. Aber nach der längeren Behandlungspause für die Torfrau brachten die MettmannerIinnen ihren ersten Sieg nach langer Zeit mit viel Glück noch nach Hause.
Nach Hause fuhren dann auch die Linner Kickerinnen, um sich auf die Weihnachtsfeier am kommenden Samstag vorzubereiten. Das nächste Punktspiel findet am 05. Februar statt, dann sollten alle wieder fit sein, um weiter die Liga zu rocken!

 

Die Erste stiftet den Kranz und St. Hubert stellt drei Kerzen drauf! LSV - TuS 0:3 (0:0)

Im fünften Spiel in Folge ohne eigenen Torerfolg und wieder eine Niederlage, das ist die traurige Bilanz unserer Ersten zum Abschluß des Kalenderjahres 2011. Dabei sah alles gar nicht so schlecht aus, wenigstens in der ersten Hälfte. Auf sehr matschigem Boden, unter Flutlicht und mit längerer akustischer Begleitung durch Hubschrauberlärm über Oppum begannen beide Teams forsch und zeigten, dass sie gewinnen wollten. St. Hubert mit dem Lauf von 4 Siegen in Folge und inzwischen vor Linn platziert, lief sehr oft in die geschickt aufgebaute Abseitsfalle der gut sortierten Linner Abwehr. Hülya war beinahe überfordert mit der Sonderaufgabe gegen die frisch gebackene albanische Nationalspielerin Arieta Krasniqi und dem eigenen Spielaufbau. Hier fehlte die erkrankte Caro schon sehr. In der Vorwärtsbewegung hatten Canan und Simone oft mit Doppeln der Gegner zu tun, konnten aber immer wieder Martina in der Sturmmitte einsetzen. Es gab Chancen auf beiden Seiten, doch dominierten vor allem die Abwehrreihen. Auch Captain Sabrina leistet sich einen sehenswerten Ausflug in den Gäste-Strafraum, wurde aber noch am möglichen Torerfolg gehindert. Kurz vor dem Seitenwechsel eine Großchance für den TuS, als der Ball quer zur Torlinie rollte, aber weder Freund noch Feind kommt an das Leder. Das 0:0 zur Pause war auch leistungsgerecht. 
St. Hubert begann die zweite Hälfte noch druckvoller und drängte auf einen frühen Treffer. Der fiel dann auch in der 51. Minute nach einem Angriff über links. Beim Querpass bewegte sich die Stürmerin schneller zum Ball als die Abwehrkraft und es stand 0:1. Gut 10 Minuten später hätte der Ausgleich fallen können, doch weder den Fernschuß von Martina noch den Abpraller von Simone aus kurzer Entfernung nach Ecke wollte die Torfrau durchlassen. In der 69. Min. dann die Vorentscheidung. Einen Freistoß aus halbrechter Position, von Krasniqi getreten, erwischte die Stürmerin vor Tanja und köpfte zum 2:0 für St. Hubert ein. Was sonst aufs Tor kam, war eine sichere Sache von Tanja, leider hielt auch die Keeperin auf der anderen Seite ihren Kasten sauber. Als die Anspannung einen Moment nachliess, gelang der eingewechselten Stürmerin nach Einwurf und Vorlage noch das 3:0, das zwar ergebnistechnisch zum 3. Advent passt, aber die Niederlage zu hoch ausfallen lässt.
Für den weiteren Saisonverlauf ist Trainerin Tanja dennoch recht zuversichtlich, denn bis zum nächsten Spiel Anfang März werden Nicki und Natalie wieder fit sein und zwei bis drei Neuzugänge ihre Spielberechtigung haben, so dass aus einem größeren Kader heraus gewählt werden kann.

 

Geschrieben von: Günter Schneider
Montag, den 12. Dezember 2011 um 10:43 Uhr


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